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Warum bio? Reicht nicht auch regional?

Von Kindesbeinen an in der Landwirtschaft verwurzelt war ich immer schon der Meinung, dass die Natur ein unfassbares und wunderbares Zusammenspiel der verschiedensten Mechanismen ist, von dem wir Menschen wie kein anderes Lebewesen der Erde profitieren dürfen. Die Achtung davor und die dauernde Neugierde, naturgegebene Vorgänge verstehen zu können, ließen in mir schon früh den Wunsch aufkommen den seit vielen Generationen im Familienbesitz befindlichen Bauernhof von Salms in Hegensdorf im Einklang mit der Natur weiterhin zu bewirtschaften. Nach meiner landwirtschaftlichen Ausbildung und dem Studium der Agrarwissenschaften konnte ich diesen Wunsch dann in die Tat umsetzen.

Heute leben auf Salms Hof neben uns „Sälmern“ insbesondere unsere Schwäbisch-Hällischen Landschweine sowie eine Mutterkuh-Herde mit Rindern. Auf den Feldern werden neben Dinkel verschiedene Futtergetreidearten für die Schweine und Kleegras für die Rinder angebaut.





„Bio“ ist heute in aller Munde. Durch die rasant angestiegene Nachfrage und globalen Handel mit Bio-Produkten sind jedoch wichtige und ursprüngliche Werte des echten Ökologischen Landbaus verloren gegangen, z.B. transparenter, fairer Handel oder eine Regionalität der Produkte

Bio allein heißt heute, eine gesetzliche Norm der landwirtschaftlichen Erzeugung ohne chemisch synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel, ohne Gentechnik, Tiere in artgerechten Haltungssystemen und vieles mehr zu erfüllen.

Regional allein bedeutet Herkunft aus einer gewissen Region. Regionalität in der Erzeugung reduziert aber keinerlei Umweltbelastung und hat bis auf gewissen wirtschaftliche Aspekte allein eigentlich keinen Verbrauchermehrwert.

Fairness im Zusammenhang mit Lebensmitteln bezieht sich meistens immer auf die Wirtschaftliche Seite von Produktion und Handel, und das größtenteils auf Produkte aus sog. Entwicklungsländern. Ziel ist dabei die Besserstellung und soziale Sicherung der viel zu gering entlohnten und ausbeuterisch behandelten Menschen beim Anbau und in der Verarbeitung. Der Anbauverband Naturland hat dies auch aufgegriffen, heimische Verhältnisse in der Erzeugung fair zu gestalten und bewirbt dies mit einem eigenen Logo.

Nur gemeinsam wird aus Bio, regional und fair ein starkes Zeichen aus Erzeugung, Verarbeitung und Handel.

Ich bin der Meinung, daß ein Kriterium allein nicht ausreicht und nicht den Willen aufgeklärter Verbraucher nach uneingeschränkt nachhaltig erzeugten Nahrungsmitteln wirklich befriedigt. Daher habe ich einen kompromissloseren Weg in die Vermarktung der eigenen Produkte gefunden. Durch den eigenen Biolieferservice und die Marktstände im Paderborner Land profitieren Kunden nun nicht nur von den hofeigenen Produkten, sondern können jederzeit Antworten auf ihre Fragen finden, egal ob es um Ernährung bei verschiedenen Allergien oder um die Wirkung von Naturkosmetika geht.

Denn wie sagte schon der römische Philosoph L. A. Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.): „Glücklich leben und naturgemäß leben ist eins.”

Für Sie das Beste – darum regionales und faires Bio - eben [ECHT BIO.]

Herzliche Grüße Ihr Jörg Simon